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Das größte öffentliche Bauvorhaben vor dem Ersten Weltkrieg, der Bau eines Schwimmbades, wurde von einem privaten Konsortium durchgeführt. Schon im Jahre 1885 hatte Müllermeister Anton Gutscher auf seinem Privatgrund ein Schwimmbad in der Größe von 15 x 8 Meter errichtet. Bei der Regulierung des Tullnbaches musste 1896 dieses Bad aufgelassen werden.
Ohne Bad war aber Sieghartskirchen für die Sommerfrischler wenig attraktiv, sodaß sich ein Konsortium bildete, das aus Kaufmann Heinrich Ockermüller, Bäckermeister Karl Gutscher, Zimmermeister Karl Hartl, Gastwirt Josef Gold, Fleischhauermeister Michael Berger und Edmund Frejer bestand. Dieses Konsortium übernahm den Bau eines betonierten Schwimmbades mit einer Länge von 25 Metern, einer Breite von 11 Metern und einer Tiefe von 1,80 Metern, das beim Zusammenfluß von Elsbach und Kleiner Tulln errichtet wurde. Das Theresienbad, benannt nach dem Vornamen der Frau des Konsortium-Obmannes Ockermüller, wurde am 4. April 1901 eröffnet und ging später in den Besitz der Gemeinde über.
(Auszug aus der Chronik) |
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