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Florian Fennes

Florian Fennes – Lebenslauf Musikschule Sieghartskirchen

Geboren am 12. Mai 1980 in Wien. Nach anfänglicher Verweigerung dann doch irgendwann Flötenunterricht. Mit Neun Jahren auf einem Stadtfest dann schließlich das Schicksal in Form einer Big Band getroffen: In der ersten Reihe fünf glänzende, geschwungene Instrumente mit einem wahnsinnig tollen Sound. Saxophone. Also heim, Lehrer gesucht und in Herrn Harold in Tulln gefunden. Doch zuerst muss man Klarinette spielen lernen, „das machen alle so“ ( – stimmt aber gar nicht). Klarinette ist auch schön und nach einem Lehrerwechsel und dem Beitritt zum MVS wuchsen Können und Begeisterung und schließlich landete ich auf der Universität für Musik in Wien. Konzertfachstudium bei Herrn Hajek, seines Zeichens erster Klarinettist bei den Wiener Philharmonikern (einer von ca. vier). Dort stellte sich heraus, dass Klarinette und vor allem klassische Musik mir nicht ganz entsprachen. Schon sehr, aber nicht ganz. Und dann fiel mir die Big Band ein. Also raus aus der Uni, Klarinette weggepackt und Saxophon besorgt. Zwei Jahre später war ich dann wieder auf derselben Universität, nur mit dem Saxophon Jazz und Instrumentalpädagogik studierend. Die Klarinette blieb als Schwerpunkt dabei. Den ersten Abschnitt schloss ich im Jänner 2004 mit Auszeichnung ab und erhielt die Lehrbefähigung, was gut war, da ich schon seit 1997 in Sieghartskirchen unterrichte. Zuerst beim Musikverein und seit 2000 in der Musikschule. Ebenfalls seit 1997 unterrichte ich jährlich beim Jungmusikerseminar in Tulln.

Aber nicht nur unterrichten, auch selber spielen macht Spaß. Seit 1996 habe ich in vielen kleineren und mittelgroßen Jazz-Ensemles mitgespielt, ab und zu bei einer Big Band ausgeholfen, hie und da was im Studio eingespielt, einmal erste Klarinette im Volksopernorchester und einmal im Raimundtheater gespielt, auf Sessions mitgegeigt, bissi was komponiert und – ja, zuhause geübt, eh klar. Mein Hauptprojekt ist das Saxophonquartett „PHOEN“, das es seit 2001 gibt. Durch das Saxophonquartettspielen kam ich auch zum Baritonsaxophon, das seit drei Jahren eigentlich das einzige Instrument ist, das ich regelmäßig angreife. Der Grund dafür ist auch leicht ersichtlich: es hat am meisten glänzende Oberfläche, ist noch mehr geschwungen als die anderen Saxophone und – MAN, WAS FÜR EIN SOUND!!
www.phoen.at
www.jazzwerkstatt.at

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